Krypto, was?
Was hat ein Chiffriergerät aus dem 16. Jahrhundert mit Kryptowerten zu tun? Und warum können historische Banknoten helfen, heutige Stablecoins besser zu verstehen? Die Sonderausstellung „Krypto, was?“ verfolgt historische Meilensteine der Kryptografie, der Rechentechnik und der globalen Vernetzung und gewährt Einblicke in den heutigen heterogenen Kryptomarkt, der auf diesen technologischen Grundlagen basiert.
- Ausstellungsort Residenzschloss
- Laufzeit 03.10.2026—29.08.2027
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Öffnungszeiten
täglich
10—17 Uhr, Dienstag geschlossen
Die Sonderausstellung
Die Spurensuche beginnt lange vor dem Internet. Seit Jahrtausenden versuchen Menschen, vertrauliche Nachrichten zu schützen und Berechnungen zu automatisieren. Von der antiken Skytale über eine „Permutationsmaschine“ aus dem Jahr 1587 und die Rechenmaschine Gottfried Wilhelm Leibniz‘ bis zur Enigma werden in der Ausstellung Schlaglichter sichtbar, die bis in die digitale Gegenwart führen.
Das open source Bitcoin-System war der erste und immer noch sehr erfolgreiche dezentrale Kryptowert. Was verbirgt sich hinter Blockchain, digitalen Schlüsseln, Wallet und Mining? Die Ausstellung beleuchtet, wie vernetzte Rechner Transaktionen prüfen sowie autorisieren, und betrachtet das Solo-Mining am heimischen Computer, im Gegensatz zum industriellen Mining von Bitcoin. Zudem ist nicht alles, was als Kryptowert vermarktet wird, auf eine dauerhafte oder seriöse Nutzung ausgelegt. Dabei zeigt sich ein erhebliches Spannungsfeld zwischen den ursprünglichen Idealvorstellungen und tatsächlichen Auswirkungen.
Ein besonderes Augenmerk gilt Analogien in der Geldgeschichte, die aufzeigen, weshalb diese Ausstellung bestens in einem Münzkabinett aufgehoben ist. Denn neue Geldformen und Wege des Bezahlens sind keineswegs eine Erfindung des digitalen Zeitalters. „Krypto, was?“ verbindet historische Objekte mit aktuellen Technologien und macht sichtbar, dass die Geldgeschichte überraschende Perspektiven eröffnet.




