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Geprägt im Herzen Europas. Geld und Medaillenkunst in der Tschecho/Slowakei

Eine gemeinsame Ausstellung der Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem Nationalmuseum Prag

Nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie entstand 1918 die Tschechoslowakische Republik, die für unser Nachbarland den Beginn einer neuen Ära markiert. Wichtige Etappen der folgenden ereignisreichen Geschichte sind die Annexion des Sudetengebietes, die Zeit des Protektorats Böhmen und Mähren, die Wiedererrichtung der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg, die bald einsetzende kommunistische Diktatur, der „Prager Frühling“ und sein gewaltsames Ende, die „samtene Revolution“ und die folgende kurze Zeit der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik.

  • Laufzeit 14.08.2021—19.04.2022
  • Öffnungszeiten
  • Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

Aus der Tschechoslowakei gingen 1993 d

Aus der Tschechoslowakei gingen 1993 die beiden Staaten Tschechien und Slowakei hervor. Die sich über mehr als hundert Jahre erstreckende Entwicklung lässt sich anhand einer Vielzahl von Münzen, Gedenkmünzen und Banknoten nachvollziehen. Die Geldzeichen widerspiegeln die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, sind aber in vielen Fällen auch Ausdruck guter künstlerischer Gestaltung. Auf dem Gebiet der Medaillenkunst geht ein fruchtbares Schaffen bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück. Die Kunstgattung zeichnet sich in der Moderne durch kreative und experimentelle Lösungen aus. Namhafte tschechische und slowakische Medaillenkünstler*innen haben bis heute über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung gefunden.

© Münzkabinett, SKD
Tschechoslowakei, 100 Kronen auf den 30. Jahrestag der Unabhängigkeit, 1948 Silber, Ø 31,2 mm

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